twingz erarbeitet auf Basis seiner Infrastruktur-orientierten Dienste eine Reihe von Anwendungs-Szenarien und freut sich für twentytwenty “The City- Networking with Things” seine Sicht darstellen zu können. Um spannende und gewünschte Anwendungs-Szenarien zu finden, greift twingz neben eigenen Umfragen auch immer wieder auf Studien-Material zurück.
Eine relevante aktuelle (Juli 2011) Studie aus dem US Markt spiegelt die Erwartungen von Millionen US-Amerikanern wieder. Das spannende mobile shopping und banking führt das Feld nicht (mehr) an. Ganz vorne weg wünschen sich amerikanische Konsumenten Anwendungen in den Bereichen Energie Management für zu Hause und Monitoring von Gesundheit. Erwartet werden koordinierte Dienste die über das smartphone zugreifbar sind.
Eine Übersicht der Dienste die das Web Of Things (=Internet der Dinge + passende Services) aus Sicht der Konsumenten bieten soll:
Platz 1: mit 60% Kopf an Kopf “Energie Management für das zu Hause” und “Monitoring der Gesundheit”
Platz 2: 55% – security Dienste für das Eigentum
Platz 3: 49% – security Dienste für Menschen und Haustiere
Platz 4: 46% – mobile Banking und mobile shopping
Die schlagenden Argumente für ”Energie Management für das zu Hause” sind dabei die Realisierung von Einsparpotentialen durch automatisierte Nutzung von günstigen Energie-Angeboten und Optimierung der Nutzung dezentraler Energiequellen – Zitat aus der Stuide “…Consumers express the strongest interest in smart metering/home energy solutions that will save them money by automatically adjusting appliance settings or delaying cycle times when energy costs are higher…”
Das monitoring der eigenen Gesundheitsinformationen und der Gesundheitsinfo von nahenstehenden Personen hat ebenfalls top Stellenwert. Eine Vielzahl von monitoring Apps, die zusehends innovativer in ihrer Benutzerführung und Benutzerinteraktion werden (vgl. http://mysugr.com/) stellen hier schon die Weichen zur weitverbreiteten Nutzung – Zitat “…The most appealing healthcare monitoring applications enable consumers to get test results and medical records sent directly to their mobile devices.”
In beiden Fällen steht die Nutzbarkeit, die Privatsphäre und die Verlässlichkeit der Web Of Things Dienste ganz oben auf der Liste.
Unsere Erfahrungen am europäischen Markt spiegeln den Wunsch der Konsumenten nach Gesundheitsinformationen auch im “guten alten Europa” wieder – hier bewegt sich auch Europa schnell. Zu einem fortschrittlichen Energie-Management das neben der dezentral erzeugten Energie auch flexible Energieanbieter benötigt ist es in Europa noch eine längere Strecke hin: Einerseits reichen die Energieanbieter erst zu einem sehr kleinen Anteil flexibilisierte Tarife an Konsumenten durch. Das fördert aber andererseits das (notwendige?) dezentralisierte Denken und könnte mittelfristig zu stärkeren Verschiebungen führen als eine “bequeme” ausschließliche Optimierung der Bezugspreise. Die Marktpreise spiegeln bereits wieder, dass hier für eine Masse von Konsumenten in Deutschland einiges möglich wäre – Nutzung von Strompreisen unter Tags unter Nachtstrompreisen wenn Wind und Solar gleichzeitig verfügbar sind – siehe Strompreisentwicklung vom 16.7.2011
twingz ist in beiden Bereichen sehr aktiv und erarbeitet dazu Kommunikationslösungen die neben der eigenen Plattform die sozialen Medien als “gewohnte” frontends nutzen.
Für nähere Infos zur zitierten Studie bitte die Kurzfassung der zitierten Studie von Market strategies international ansehen. Es wurden 1.500 Konsumenten über 18 in den letzten beiden Juniwochen befragt. Die gewonnenen Daten wurden nach Alter, Geschlecht und Region gewichtet um möglichst genau die Soziodemographischen Verhältnisse der USA abzubilden. Durch das Verhältnis von Echtdaten zu Grundgesamtheit und die Nachbearbeitungsschritte kann keine Fehlerbandbreite der Studienergebnisse angegeben werden.
„Das ist ein Beitrag zur Blogparade „Smart living im Jahr 2020 – Mehr Lebensqualität für alle?“ http://www.twentytwenty.at/2011/09/blogparade-zu-smart-living-und-intelligenter-urbanitat/ zu der im Vorfeld der twenty.twenty http://www.twentytwenty.at/ Veranstaltung „The City – Networking with Things“ aufgerufen wurde.“
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Geschrieben
am Januar 16, 2012